InklusivesTheater Götterspeise: Die Nashörner



„Beklemmende Aktualität  Die Nashörner spießt Mitläufertum  auf. Bewegende Inszenierung im inklusiven Miteinander. Geistreicher und anregender Abend.“  NW 7.7.2018

„Premiere vor 150 begeisterten Zuschauern. Trotz aller Dramatik, die das Sujet mit sich bringt, schaffen es die 15 Ensemblemitglieder, die Grundstimmung des absurden Theaters einzufangen und viele Lacher zu generieren.“ WB 7.7.2018
"Aktueller denn je" Ahlener Zeitung 14.9.2018

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Aufführungen:
 am 3.9.2019 um 13 Uhr, Gemeindesaal Thekoa,  Bielefeld-Eckardtsheim
 12.10.2019, 15.30 Uhr Luna-Zentrum, Bielefeld-Sennestadt


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Fotos: Sarah Jonek
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Die Nashörner (Rhinocéros) Stück in 3 Akten von Eugène Ionesco
(Deutsch von Claus Bremer und Hans Rudolf Stauffacher)
Bearbeitet von:  Theater Götterspeise

Inszenierung: Christel Brüning, Diemut Döninghaus, Martin Neumann

Aufführungsrechte: Theaterverlag Desch Berlin GmbH

Programmdownload

Das Bielefelder Theater Götterspeise gehört zu den Pionieren der inklusiven Kulturarbeit. Dir aktuelle Produktion:  „Die Nashörner“  des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco, als eines der klassischen Stücke des Absurden Theaters. Die Inszenierung  handelt von der schrittweise Verwandlung der Menschen einer ganzen Stadt in schnaubende und wütende Nashörner.

 Alle 2 Jahre werden gemeinsam mit behinderten und nichtbehinderten, alten und jungen  Akteuren Theaterproduktionen erstellt, die beispielgebend auf Tournee gehen.  Bei jeder neuen Produktion kommen neue Mitglieder hinzu. In der kontinuierlichen Theaterarbeit arbeiten alte und junge Menschen mit verschiedenen Handicaps zusammen.

Das Projekt "Götterspeise" ist in Kooperation mit dem Bethel.regional, Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim sowie Stiftungsbereich proWerk v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und dem freien mobilen Theaterzentrum Forum für Kreativität und Kommunikation e.V.  Im Rahmen der Tourneen spielt das Theater z.B. in regionalen Kulturzentren, Volkshochschulen,  Einrichtungen der Psychiatrie und Hilfen für behinderte Menschen und öffentlichen Theatern. Götterspeise richtet sich an Menschen mit geistiger, sinnesbezogener, psychischer, körperlicher  Behinderung / Beeinträchtigung, mit Mehrfachbehinderung sowie MitarbeiterInnen in sozialen, ambulanten Arbeitsfeldern, Ausbildungs- und Werkstätten, Begegnungsstätten, als PraktikantInnen, Studierende künstlerisch-theaterpädagogischer oder heilpädagogischer Studiengänge.  Angesprochen werden Menschen, die an der inklusiven Theaterarbeit interessiert sind. „Götterspeise“ wurde 1996 bewusst als Tournee-Theater konzipiert. Die drei Regisseure/innen Christel Brüning, Diemut Döninghaus und Martin Neumann leiten das Ensemble als Team bis heute und inszenieren sämtliche Produktionen gemeinsam.  Der Ansatz des Forum seit Gründung des Theaters vor 22 Jahren: die Idee von Inklusion sollte auch außerhalb von Einrichtungen der professionellen Behindertenhilfe und Psychiatrien Gehör finden und umgesetzt werden. Jedes Stück wird für eineinhalb Jahre aufgeführt. Vor jeder neuen Produktion finden offene Castings statt; alle Interessierten jeden Alters mit und ohne Behinderung können Teil des Ensembles werden. Die Vielfalt der Darsteller/innen und deren vielfältigen Talente und Erfahrungen finden sich auch in den aufgeführten Stücken wieder.

Entweder wird gemeinsam mit dem Ensemble ein neues Stück geschrieben oder es wird sich an ein bereits existierendes Stück angelehnt; in jedem Fall finden eigene Texte, Gedanken und Gefühle der Darsteller/innen ihren Platz in den Inszenierungen. Ziel ist immer mit den Stücken in einem professionellen Bühnen-Rahmen für das Ensemble auf Tournee zu gehen.

Ob jemand eine Behinderung hat oder nicht ist in Götterspeise Nebensache. Man versteht sich als „normales“ Theaterensemble Im Blick steht das Spiel auf der Bühne.  In der Theaterproduktion wird die Teilhabemöglichkeiten von alten und jungen Menschen mit Behinderungen gefördert und soll  als Modell beigetragen, Öffentlichkeit für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Die Spielerinnen mit Handicaps  werden durch die Theaterarbeit gefördert, sie erfahren Normalität, die Zuschauer erhalten ein Beispiel, was modellhaft an künstlerischer Projektarbeit möglich ist. Neugier, Kreativität,  Phantasie, gegenseitige Hilfe und Freude sind gefragt.

Gelebte Teilgabe und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung – inklusiv, innovativ, intuitiv: das ist das zentrale Anliegen dieses Projektes, das ist aus unserer Sicht unser Ansatz.

 Das Forum ist durch den Beauftragten der Bundesregierung und den Inklusionsbeirat der Koordinierungsstelle anerkannt, als Beispiel guter inklusiver Praxis einen Beitrag zu leisten.

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Das Forum ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und mit Götterspeise bei Eucrea,  Verband Kunst und Behinderung e.V. 

Info:

Forum für Kreativität und Kommunikation e.V.
Markgrafenstr.3
33602 Bielefeld
Tel. 0521 176980

Bethel.regional | Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim
Eckardtsheimer Straße 21 | 33689 Bielefeld
Telefon 0521 144-1353


In Kooperation mit dem Bethel.regional, Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim sowie Stiftungsbereich proWerk v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
Gefördert 2019 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW / NRW Landesbüro Freie darstellende Künste. 

P r o d u k t i o n e n

2002 - 2003 „Don Quijote „ nach Miguel de Cervantes

2004 - 2005  „Kleine Welten – Große Welten“ (Forum Eigenproduktion)

2006-  2007 „Ein Sommernachtstraum“ frei nach William Shakespeare

2012 - 2013 „Offline leben“ (Forum Eigenproduktion)

2014 - 2015 „Alice verrückte Welten“ nach Lewis Carrol

2016 - 2017 „Fragen.bewegen.“ (Forum Eigenproduktion)

2018 - 2019   „Die Nashörner“ Eugene Ionesco