InklusivesTheater Götterspeise: Die Nashörner


„Beklemmende Aktualität  Die Nashörner spießt Mitläufertum  auf. Bewegende Inszenierung im inklusiven Miteinander. Geistreicher und anregender Abend.“  NW 7.7.2018

„Premiere vor 150 begeisterten Zuschauern. Trotz aller Dramatik, die das Sujet mit sich bringt, schaffen es die 15 Ensemblemitglieder, die Grundstimmung des absurden Theaters einzufangen und viele Lacher zu generieren.“ WB 7.7.2018
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"Die Nashörner" kommen! Premiere am 5.7.2018 um 19 Uhr in Bielefeld (Thekoa-Festsaal) 


Theater Götterspeise 

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Fotos:  Sarah Jonek 2018
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Die Nashörner (Rhinocéros) Stück in 3 Akten von Eugène Ionesco
(Deutsch von Claus Bremer und Hans Rudolf Stauffacher)
Bearbeitet von:  Theater Götterspeise

Inszenierung: Christel Brüning, Diemut Döninghaus, Martin Neumann

Weitere Aufführungen: 14.9.2018  18 Uhr Schuhfabrik Ahlen
15.9.2018  19.30 Uhr Bac-Theater, Bad Arolsen
Inklusives Festival, 5.10.2018 19 Uhr, Rübühne Essen

Aufführungsrechte: Theaterverlag Desch Berlin GmbH

Programmdownload

Das Bielefelder Theater Götterspeise gehört zu den Pionieren der inklusiven Kulturarbeit.  Nach dem begeistert aufgenommenen Theaterstück "FRAGEN.BEWEGEN“ steht für das neue Jahr die 11. Produktion fest: „Die Nashörner“  des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco, als eines der klassischen Stücke des Absurden Theaters. Die Inszenierung  handelt von der schrittweise Verwandlung der Menschen einer ganzen Stadt in schnaubende und wütende Nashörner.

Die Premiere wird am 5.7.2018 (19 Uhr) im Thekoafestsaal (Paracelsusweg) sein. Am 14.9.2018 (19 Uhr) ist das Stück in der Schuhfabrik Ahlen zu sehen, danach am 15.9. im BacTheater Bad Arolsen und am 5.10.2018 (19 Uhr) auf dem inklusiven Festival in Essen im Theater RüBühne.   Alle 2 Jahre werden gemeinsam mit behinderten und nichtbehinderten Akteuren Theaterproduktionen erstellt, die beispielgebend auf Tournee gehen.  Bei jeder neuen Produktion kommen neue Mitglieder hinzu. In der kontinuierlichen Theaterarbeit arbeiten alte und junge Menschen mit verschiedenen Handicaps zusammen.

Das Projekt "Götterspeise" ist in Kooperation mit dem Bethel.regional, Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim sowie Stiftungsbereich proWerk v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und dem freien mobilen Theaterzentrum Forum für Kreativität und Kommunikation e.V.  Im Rahmen der Tourneen spielt das Theater z.B. in regionalen Kulturzentren, Volkshochschulen,  Einrichtungen der Psychiatrie und Hilfen für behinderte Menschen und öffentlichen Theatern. Götterspeise richtet sich an Menschen mit geistiger, sinnesbezogener, psychischer, körperlicher  Behinderung / Beeinträchtigung, mit Mehrfachbehinderung sowie MitarbeiterInnen in sozialen, ambulanten Arbeitsfeldern, Ausbildungs- und Werkstätten, Begegnungsstätten, als PraktikantInnen, Studierende künstlerisch-theaterpädagogischer oder heilpädagogischer Studiengänge.  Angesprochen werden Menschen, die an der inklusiven Theaterarbeit interessiert sind. „Götterspeise“ wurde 1996 bewusst als Tournee-Theater konzipiert. Die drei Regisseure/innen Christel Brüning, Diemut Döninghaus und Martin Neumann leiten das Ensemble als Team bis heute und inszenieren sämtliche Produktionen gemeinsam.  Der Ansatz des Forum seit Gründung des Theaters vor 22 Jahren: die Idee von Inklusion sollte auch außerhalb von Einrichtungen der professionellen Behindertenhilfe und Psychiatrien Gehör finden und umgesetzt werden. Jedes Stück wird für eineinhalb Jahre aufgeführt. Vor jeder neuen Produktion finden offene Castings statt; alle Interessierten jeden Alters mit und ohne Behinderung können Teil des Ensembles werden. Die Vielfalt der Darsteller/innen und deren vielfältigen Talente und Erfahrungen finden sich auch in den aufgeführten Stücken wieder.

Entweder wird gemeinsam mit dem Ensemble ein neues Stück geschrieben oder es wird sich an ein bereits existierendes Stück angelehnt; in jedem Fall finden eigene Texte, Gedanken und Gefühle der Darsteller/innen ihren Platz in den Inszenierungen. Ziel ist immer mit den Stücken in einem professionellen Bühnen-Rahmen für das Ensemble auf Tournee zu gehen.

Ob jemand eine Behinderung hat oder nicht ist in Götterspeise Nebensache. Man versteht sich als „normales“ Theaterensemble Im Blick steht das Spiel auf der Bühne.  In der Theaterproduktion wird die Teilhabemöglichkeiten von alten und jungen Menschen mit Behinderungen gefördert und soll  als Modell beigetragen, Öffentlichkeit für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Die Spielerinnen mit Handicaps  werden durch die Theaterarbeit gefördert, sie erfahren Normalität, die Zuschauer erhalten ein Beispiel, was modellhaft an künstlerischer Projektarbeit möglich ist. Neugier, Kreativität,  Phantasie, gegenseitige Hilfe und Freude sind gefragt.

Gelebte Teilgabe und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung – inklusiv, innovativ, intuitiv: das ist das zentrale Anliegen dieses Projektes, das ist aus unserer Sicht unser Ansatz.

 Das Forum ist durch den Beauftragten der Bundesregierung und den Inklusionsbeirat der Koordinierungsstelle anerkannt, als Beispiel guter inklusiver Praxis einen Beitrag zu leisten.

Das Forum ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und mit Götterspeise bei Eucrea,  Verband Kunst und Behinderung e.V. 

Info:


Forum für Kreativität und Kommunikation e.V.
Markgrafenstr.3
33602 Bielefeld
Tel. 0521 176980

Bethel.regional | Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim
Eckardtsheimer Straße 21 | 33689 Bielefeld
Telefon 0521 144-1353

In Kooperation mit dem Bethel.regional, Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim sowie Stiftungsbereich proWerk v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel 
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Neue Westfälische vom 8.7.2016: "Fragen.Bewegen": allein die Antworten sind immer wieder schwindelerregend. Das fand wohl auch das Publikum, das einen ausgeklügelten und intelligenten Theaterabend mit viel Applaus bedachte."


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Dank an: sag-logo-desktop.png logo_minnrw.jpg

Programm in leichter Sprache hier:

Videoscreen Fragen Bewegen Foto Sarah Jonek, Video Joscha Brüning



Umfassende Infos über die Geschichte und die Arbeit des Theaters Götterspeise im Inklusionskataster NRW hier.






„Götterspeise gehört zu den Pionieren inklusiver Kulturarbeit. Die Truppe erheitert phantasievoll das Publikum und bringt es zum Nachdenken, wie es eben gutes Theater zu tun vermag – und das mit großer Ausdauer seit fast 20 Jahren.“
Klarer Kurs - Magazin für berufliche Teilhabe,  Heft 2/Juni 2015
 

Das Ensemble geht auf die Suche nach philosophischen und künstlerischen  Antworten auf „große Fragen“.  Was bedeutet das so oft in Sonntagsreden oft beschworene Zauberwort „Inklusion“?  

Behinderten Menschen wird in dieser Gesellschaft wenig aktiv und respektvoll zugehört. Sie stellen andere Fragen als nichtbehinderte Menschen, auch wenn es oft Schnittmengen gibt. Wie ehrlich wird mit Inklusion umgegangen, wirklich als Chance oder hinter vorgehaltener Hand als Last? Die aktuelle Produktion stellt als Premiere „große Fragen“, die bewegen,  zu kleinen und großen Lebensthemen. Liebe, Glück, Religion/Spiritualität, Geburt, Alter, Tod/Vergänglichkeit, Erinnerung(en) Zeit, (Mit)Gefühl, Kunst, Sehnsucht, Macht, Empörung oder  Beziehung werden als Theatercollage in Szene gesetzt.

Regie: Christel Brüning, Diemut Döninghaus, Martin Neumann.

Produktion: Forum für Kreativität und Kommunikation e.V. in Kooperation mit Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim, Bethel.regional Süd

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P R E S S E

Neue Westfälische, 16.2.2016 
"Vorwärts und rückwärts durch die Zeit. Dernière von „Alice–verrückte Welten“ imLuna entführt seine Zuschauer ins Reich der Fantasie....Besonders an dem Stück sind nicht nur die Toncollagen, die bunten Kostüme und die eingebauten Videosequenzen, sondern auch die Schauspieltruppe."

Neue Westfälische 10.6.2015 "Verrücktes Wunderland. Götterspeise verzaubert Patienen mit aktuellem Stück "Alice"'

Lippische Landeszeitung, 24.11.2014
"Mit 'Alice - verrückte Welten' hat das inklusive Ensemble Götterspeise ein begeistertes Publikum in eine Fantasiewelt entführt - farbenfroher, skurriler, nachdenklich stimmender und mutmachender Bilderreigen zu sehen. Gekonnt ergänzt durch Videosequenzen nahm Alice den Zuschauer mit auf den Weg. Enorm ausdrucksstark in Wort und Maske Torsten Breitkopf. Die Schildkröte absolut überzeugend und berührend in Video, Spiel und Maske Almuth Korb. Hatte schon das fröhliche, gekonnt überspitzte Spiel und der Wortwitz für so manchen Lacher gesorgt, hatten die Videosequenzen zusätzlich fasziniert, so sorgten Spiel  und tolle Kostüme konsequent für einen fast eineinhalbstündigen Spannungsbogen."

Die Glocke 20.10.2014
„Theater Götterspeise überzeugt. Der Mensch ist anders und einzigartig. Das war Inklusion zum Anfassen und Begreifen. Im vollbesetzten Saal des Bürgerzentrums Schuhfabrik hat Götterspeise bezaubert und begeistert zugleich … Alle spielten mit Feuer und Flamme ihre Parts … in hinreißender Vorstellung. Geistig wie körperlich behinderte und Nichtbehinderte hatten gemeinsam Spaß und waren sich am Ende einig: ein Theaterabend der Extraklasse. Denn das Team von Götterspeise wartete nicht nur mit exzellenten Schauspielern und einer einfühlsamen Regie auf. Auch das Bühnebild gestaltete sich einfallsreich und wandelbar, Video- und Tonsequenzen unterstrichen das Gespielte, alles wurde in geheimnisvolles immer wieder veränderndes Licht getaucht  Ein überaus spannendes Stück, das in seinen bunten absurden Bildern übermittelt, was die Welt im Innersten zusammenhält. Nichts ist wirklich greifbar, alles Präsente reibt sich auf In Irritation, wird skurril und komisch zugleich…. Zeit und Raum schienen aus den Fugen zu sein… begeisterter Applaus belohnt ein tolles Team.“ 



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Eben-Ezer-News 27.11.2014: "Die Inszenierung strotzt vor einfallsreichen Szenen und ist von der ersten Minute an ein Augenfest, denn die Kostüme lassen an Pracht und Phantasie nichts zu wünschen übrig. Auch der sparsame und sehr wirkungsvolle Einsatz von Videoaufnahmen trägt zur Stimmigkeit der Aufführung bei. Die Regisseurinnen Christel Brüning und  Diemut Döninghaus haben bei der Rollenbesetzung eine sichere Hand bewiesen. Alice wird sehr präsent von Simone  Schulz-Huldt gespielt und hervor zu heben sind  Szenen mit Torsten Breitkopf als böser Herzogin. Torsten Breitkopf hat einige seiner Texte selbst geschrieben und trägt sie mit größter Intensität vor.  Alice- verrückte Welten leiht sich den Stoff aus Lewis Carrolls Alice in Wonder Land und stellt Fragen: Was ist verrückt, was ist normal? Was ist wichtig? Wer bestimmt? Alice gewinnt  Handlungsfähigkeit, das kann man als ein Happy End dieses eindrucksvollen Theaterabends verstehen."


Westfalenblatt  v. 2.9.2014: "Das Wunderland ist gelebte Inklusion. 170 Besucher im ausverkauften Thekoasaal. Lewis Carrolls weltberühmter Literaturklassiker wurde mit einem gezielten Einsatz von Licht, Ton- und Videosequenzen in eine aktuelle Gesellschaftsparabel verwandelt. Ein besseres Stück hätte sich Götterspeise kaum suchen können, um ihr Anliegen auch künstlerisch zu transportieren. Jeder einzelne der 15 Akteure ist mit Feuereifer dabei. Gänsehautmomente..."

NW v. 1.9.2014: "Wundersam und Weise. Es ist eine Reise ins Ich, in der die Spiegelbilder der Seele fantasievolle Formen und Gesichter annehmen."


Lewis Carroll's „Alice im Wunderland“ gehört nicht nur zu den Klassikern der Weltliteratur, sondern ist auch seit eineinhalb Jahrhunderten nach seiner Entstehung noch immer eines der beliebtesten Geschichten für Jung und Alt.

„Einzigartig“ sein  durch „anders“ sein? Wunderbar ver-rückt im Wunderland. 
Gelebte Inklusion: das Theater  Götterspeise aus Bielefeld zeigt als 9. Produktion auf Tournee „ Alice – verrückte Welten“, eine Montage mit Fragmenten aus „Alice im Wunderland“ und „Alice im Spiegelland“. Entstanden ist ein spannendes, bilderreiches, absurdes und satirisches Theaterstück mit Videosequenzen und Toncollagen. Der Zuschauer taucht ein in eine andere, nicht greifbare und doch präsente Welt und schwimmt auf deren Wellen mit. Diese Welt ist voller Absurditäten, Skurrilitäten, Seltsamkeiten und Wunder. Wer ist verrückt? Wer ist normal? So wie in der Welt von Alice widmet sich das Stück dem Irrationalen, dem Paradoxen, mit den aus den Angeln gehobenen Regeln als  Märchen.  Herkömmliche Logik, Ordnungssysteme, Zeitbegriffe und Verhaltensregeln des Alltags werden auf den Kopf gestellt und ad absurdum geführt. Nichts ist wie es war. Wer bin ich in einer sich schnell verändernden Welt? Wer bin ich mit meinem Handicap in einer Welt, in der das Zauberwort „Inklusion“ heißt?

„Götterspeise“ ist seit 18 Jahren bekannt als inklusives Theaterensemble mit alten und jungen (von Mitte 20 bis Mitte 70), behinderten und nichtbehinderten, psychiatrieerfahrenen und unerfahrenen Akteuren. Das Projekt ist eine Kooperation von Forum für Kreativität und Kommunikation e.V. und Sport- und Kultur Eckardtsheim der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und tourt bundesweit. Regie führen Christel Brüning, Diemut Döninghaus und Martin Neumann. Videos und Toncollagen Norbert Diekhake.

Gefördert von
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Foto: Andreas Frücht